Marcus Sammet, Autor auf Facebook  

   

FDA auf Facebook  

   

Werbung  

   

Autor Marcus Sammet

Marcus Sammet, Autor

Details

Wie kommt ein IT-ler dazu Krimis zu schreiben, die zudem Tod steht mir gut mit messerkeine Inhalte aus dem IT-Bereich haben? Ganz einfach, Er hat sich schon als Kind für Krimis interessiert. Dazu kommt, dass ich mit dem Schreiben ganz gut Stress abbauen und die Welt um mich herum eine Zeitlang zu meiner eigenen Welt machen kann.

Schreiben bedeutet für mich auch, die Verarbeitung meiner diversen Krankheiten, ohne diese Bestandteil meiner Werke werden zu lassen. Klingt widersprüchlich? Nur auf den ersten Blick. Wenn ich schreibe, möchte ich vergessen, welche Krankheiten in mir toben. Mit Diabetes, Morbus crohn und Asthma muss ich mich ständig auseinandersetzen, das Schreiben verschafft mir eine Auszeit hiervon.

Dass ich dann Aderlass veröffentlich habe, war die Erfüllung eines lang gehegten Traums. Nach langer Suche habe ich einen Verlag gefunden bzw. der CooL-Verlag hat mich gefunden, der Aderlass und Ausgeblutet in der Reihe "Sterbe-wohl..." veröffentlicht hatte. Hatte, weil der Verlag im August 2012 bereits wieder aus gesundheitlichen Gründen der Verlegerin schließen musste.

Doch Glück im Unglück, nach kurzer Zeit konnte ich den Traumstunden-Verlag Essen für mich und meine Krimis gewinnen. Spätestens Frühjahr 2013 werden meine Krimis dort neu augeflegt, als eBook sowie Taschenbuch angeboten und die Reihe "Sterbe-wohl..." wird mit Ausgeschlachtet fortgesetzt.

Aber warum gerade Krimis? Was hat mich als Kind schon an Krimis fasziniert? Krimis sind immer auch ein bisschen gruselig. Es reizt die Angst in einem, dass man selbst jederzeit zu einem Opfer werden könnte. Vielleicht sogar selbst zum Täter? - Nein, das wohl weniger.

Die ersten Krimis, die ich selbst gelesen hatte, waren von dem Autor Jo Pestum. Seine Krimis, die für die Jugend geschrieben waren, spielten in meiner Heimat, das hatte mich nochmehr gefesselt. Später kamen dann Lektüren wie die Heftreihe "Butler Parker" und unzählige weitere Krimis dazu. Schon damals keimte in mir der Gedanke, doch mal selbst etwas schreiben zu wollen.

Dabei ist mein Gedanke, Geschichten zu schreiben, die eher den Fokus auf Täter und Opfer legen und nicht, wie üblich, hauptsächlich die Polizeiarbeit zu beschreiben.

Die Schauplätze werden auch weiterhin eher in Ottobrunn, Neubiberg und München sein, möglicherweise auch mal in meiner Heimat, dem Ruhrgebiet. Dazu kommen dann in den Nebenhandlungen Orte, die ich kenne. Ausgeblutet z.B. spielt teilweise auf Mallorca.

Es bleibt die Hoffnung, meine Leser gut zu unterhalten und sie in den Bann der Geschichten zu ziehen. Es mag gut sein, dass nicht alles Beschriebene auch wirklich so ist, besonders der Bluttausch in Aderlass, aber ich denke, ich habe es geschafft, eine plausible Erklärung zu vermitteln und so zu schreiben, dass der Leser es zumindest für möglich hält. Denn letztlich will und wollte ich nicht, dass meine Werke wie abgeschriebene und aufbereitete Polizeiberichte wirken, sondern spannend und unterhaltsam, sicher frei erfunden, jedoch nicht vollkommen unrealistisch. Die Fantasie der Leser soll angeregt werden und ihren Teil dazu beitragen, sie zu fesseln.

Auch wenn die Titel darauf schließen lassen, allzu viel Blut lasse ich nicht fließen, auch die Gewalt hält sich in Grenzen. Doch ganz ohne geht es einfach nicht. Auch hier ist immer die Vorstellungskraft des Lesers gefragt. Die Feedbacks, die ich bekommen habe, zeigen, dass es mir gut gelungen ist.

Meine Krimis beinhalten auch immer irgendwie Liebesgeschichten; diese bilden allerdings eher die Rahmenhandlung und den Anreiz, mit meinen "Opfern" mitzufiebern. Denn jeder kennt es wohl, nichts liegt einem näher als sein Partner und kaum etwas ist größer als die Angst, diesen zu verlieren. Dabei achte ich sehr darauf, nicht zu schwülstig oder schnulzig zu werden. Das überlasse ich dann lieber anderen Autorinnen und Autoren aus dem romantischen Bereich. Natürlich ist es kaum umgänglich, auf das Privatleben der Hauptpersonen einzugehen. Auch hier überlasse ich viel der Fantasie des Lesers. Denn das Lesen eines Buches ist immer auch ein Stück Kino für den Kopf. Ich schreibe in schwarz/weiß, die Farbe muss der Leser ins Spiel bringen.

Am Ende sollen meine Bücher leichte Kost sein, die dennoch den Leser packen und bewegen. Das scheint mir auch gelungen zu sein, denn es gab bisher keinen, der Aderlass nicht zu lesen angefangen hatte und erst wieder aufhören konnte, als er das Ende erreicht hatte. Danke für das Lob!

 

   

Folge mir auf Twitter @marcussammet

Follow us on Twitter
   
© Gültig für alle Inhalte / Fotos | for all content / images: ©marcussammet.de